Naturlehrpfad Achera Biela

Karte; Naturlehrpfad Achera Biela
Den Naturlehrpfad erreichen Sie nach einer knapp einstündigen Wanderung von Brig über die Biela. Alternativ können Sie das Postauto benutzen. Die Achera Biela ist ein wichtiger Bestandteil des Kulturschatzes der Region Ried-Brig/Termen und wurde 1994 als Naturschutzgebiet von kantonaler Bedeutung ausgeschieden. Im rund 24 Hektar grossen Gebiet finden sich verschiedene wertvolle und teilweise selten gewordene Lebensräume: traditionell und naturnah bewirtschaftete Ackerkulturen, artenreiche Magerwiesen, Felsensteppen, Suonen, Trockensteinmauern und Terrassen. Nach Beendigung des Rundweges erreichen Sie zu Fuss nach einer halben Stunde wieder zurück nach Brig.

 
Wegeinzelheiten
Aufstieg in Meter
255 
Abstieg in Meter
255 
Höchster Punkt (M ü.M.)
900 
Schwierigkeit
leicht
Dauer in Stunden
Länge in km
7.50 
Ausgangspunkt
Brig Bahnhof 
Landeskarte 1:25'000
1289 Brig 
Höhenprofil: Naturlehrpfad Achera Biela

Perrighaus, Brig

Im Auftrag von Elias Perrig erbaute Ludwig Bezencenet, ein Architekt aus Lausanne, dieses Haus 1905 im Stil des Historismus. Im Jahre 1961 wurde es von den Erben renoviert. Die drei Türme heissen: Liebe, Glaube, Hoffnung, haben aber nur dekorative Bedeutung. Nordseitig im Erdgeschoss befindet sich ein Kleidergeschäft, südseitig ein Restaurant, ehemals die Briger Bank beherbergend. Die Obergeschosse werden als Wohn- und Geschäftsräume genutzt.

Stadtgemeinde Brig-Glis
Alte Post, Brig

Das Gebäude "Alte Post" stammt aus dem Jahre 1897 und wurde 1993 renoviert. Auf dem Rustikalmauerwerk des Erdgeschosses erheben sich vier Geschosse, die ein Mansardendach abdeckt. Das Erdgeschoss als Sockel mit Rustikamauerwerk. Die zwei darüberliegenden Geschosse durch vertikale und horizontale Gliederung zusammengefasst (Eckpilaster mit jonischen Kapitellen und schmalen Fenstergesimsen). Die Mittelachse erfährt durch eine sie rahmende korinthische Ordnung und einen eigenen Helmabschluss mit aufgesetzter Laterne (Strom- verteiler) eine besondere Betonung und verleiht der Fassade einen vertikalen Akzent. Die Laterne ermöglichte den Anschluss der Telefonleitungen des ersten Posthauses in Brig. Die Telefondrähte führten damals in alle Himmelsrichtungen. Erhalten sind heute nur noch die Tassen. Die Fenster weisen architravierte Umrahmungen und gemalte Eckquaderungen auf. Im ersten und zweiten Obergeschoss sind sie formal zusammengefasst. An der Schauseite partiell den Fenstern vorgebaute Balkone mit muschelförmigen, schmiedeeisernen Brüstungen. Das erste und zweite Obergeschoss werden von den übrigen Geschossen durch Sohlbank- bzw. Gurtgesimse getrennt. Im dritten OG werden zur Gliederung lisenen verwendet. Charakteristisch sind die zwischen den Dachfenstern emporragenden Kamine.

Stadtgemeinde Brig-Glis
Chavez-Brunnen, Brig

Vor der Sebastianskapelle befindet sich der Chavez-Brunnen. Der Peruaner Geo Chavez flog am 23. September 1910 als Erster mit einem Flugzeug über die Alpen von Ried-Brig nach Domodossola. Kurz vor der Landung in Domodossola klappten beide Flügel des Blériot nach oben und Mensch und Maschine stürzten aus knapp zwanzig Metern Höhe zu Boden. Geo Chavez starb am 28. September 1910. Der Brunnen mit Ikaros auf dem Sebastiansplatz erinnert seit 1920 an diesen tollkühnen Flug.
Noch heute trägt der grösste Flughafen in Peru den Namen seines stolzen Fliegers Geo Chavez. 2010 findet in Brig und Domodossola - im Andenken an Geo Chavez - die 100 Jahr Feier statt.


Wikipedia
Sebastianskapelle, Brig

Die Sebastianskapelle in Brig ist im Eigentum der Burgerschaft Brig-Glis. Sie wurde in den Jahren 1636/37 vom Prismeller Baumeister N. Bodmer unter starkem Einfluss italienischer Vorbilder erbaut. Im Innern befindet sich ein von Lorenz Justin Ritz im Jahre 1837 gemaltes Altarbild mit Darstellung des Hl. Sebastian und einer Stadtansicht von Brig. An der Schauseite gegen Osten und dem Sebastiansplatz stehen in Nischen die Barockstatuen des Hl. Leodegar und des Hl. Hieronymus.
Den Hl. Sebastian ehrt man jeweils am Namenstag (20. Januar) mit einer feierlichen gesungenen Messe und die Burgerschaft lädt traditionsgemäss die Geistlichen, den Chor und alle Messbesucher zu einer Bouillon, Speis und Trank ein.
Das Stockalper-Wappen befindet sich über dem Eingangsportal. Am Weihwasser- Stein von 1637 sind die Wappen von Hans Stockalper und Christoph Perrig zu sehen.

Burgerschaft Brig-Glis
Pfarrkirche Heilig Herz-Jesu, Brig

Beim Einstieg in die Briger Burgschaft steht die katholische Pfarrkirche Heilig Herz-Jesu. Im Auftrag der Pfarrei bauten Jean und Nadine Iten 1967-1970 dieses Gotteshaus. Das geschweifte Dach hängt zwischen dem zentralen Turm und dem Polygon der Wandabschnitte. Im Innern öffnet sich der Turm zeltartig und bildet den Altarraum. Jacques Düblin schuf die Glasgemälde, der einheimische Künstler Hans Loretan unter anderem das Kruzifix und die Altäre.

Herz-Jesu Pfarrei Brig
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