Belalp - Haengebruecke - Riederalp

Uebersicht Wanderweg Riederalp - Haengebruecke - Belalp
Der ab 12. Juli 2008 neu eröffnete Wanderweg mit Hängebrücke führt vom Hotel Belalp die "Steigle" hinab ins "Aletschji" von dort in den "Leng Acker" zum alten Gletscheraufstieg und weiter zur Hängebrücke. Die Hängebrücke ist 124 Meter lang und führt über die 80 Meter tiefe Massaschlucht - Nervenkitzel garantiert. Die Hängebrücke liegt vor dem Gletschertor des Grossen Aletschgletschers. Hat man die Hängebrücke überquert, gibt es zwei Möglichkeiten zur Riederfurka zu gelangen: Zum einen über den "Grünsee" zum "Teife Wald" und von dort zur Riederfurka. Zum anderen vom "Grünsee" über den "Silbersand". Beide Wandermöglichkeiten befinden sich im Aletschwald, der von Pro Natura geschützt ist. Zwei schöne Wandergebiete werden verbunden und der fast beständige Blick auf den Grossen Aletschgletscher lässt Herzen höher schlagen. Ein einmaliges Naturerlebnis. Begehbar während den Sommermonaten.

 
Wegeinzelheiten
Aufstieg in Meter
525 
Abstieg in Meter
525 
Höchster Punkt (M ü.M.)
2130 
Schwierigkeit
mittel
Dauer in Stunden
Länge in km
14 
Ausgangspunkt
Belalp 
Landeskarte 1:25'000
1269 Aletschgletscher 
Höhenprofil: Belalp - Haengebruecke - Riederalp

Riederalp und Aletschgletscher
Riederalp und Aletschgletscher
Riederalp

Der autofreie Ferienort Riederalp im Oberwallis liegt hoch über der jungen Rhone auf einer offenen, nach Süden gerichteten Sonnenterrasse auf 2'000 Meter über Meer. Im Dezember 2001 wurde die Region Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn in die Liste der UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Die Riederalp ist Teil dieser atemberaubenden Region, welche als erstes Gebiet im Alpenraum zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt wurde. In unmittelbarer Nähe der Riederalp befinden sich zwei der grossen Sommerziele: - der Aletschgletscher, mit seinen 23 km der grösste Gletscher der Alpen und - der geschützte Aletschwald. Doch nur schon das Panorama mit dem freien Blick auf die Walliser Viertausender Dom, Weisshorn und Matterhorn und die lange Sonnenscheindauer rechtfertigen eine Reise auf die Riederalp. Im Winter ist das Aletschgebiet dank der Höhenlage und Beschneiungsanlagen in der glücklichen Lage, schneesicher zu sein.

Villa Cassel
Villa Cassel
Villa Cassel - Riederfurka Riederalp

Die Villa Cassel liegt hoch über dem Rhonetal, am Rand der grossartigen Gebirgslandschaft des UNESCO Weltnaturerbes Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn. Sie wurde zwischen 1900 und 1902 vom Londoner Bankier Ernest Cassel erbaut. Fast 20 Jahre diente sie dem finanzkräftigen Engländer als Sommersitz und war gleichzeitig Treffpunkt des englischen Hochadels. Nach 45 bewegten Jahren als "Hotel Villa Cassel" erwarb Pro Natura 1973 das Viktorianische Gebäude und eröffnete in ihm das erste Naturschutzzentrum der Schweiz. Wenn Sie mehr über die Vergangenheit dieser besonderen Fachwerk-Villa erfahren möchten, sind Sie herzlich eingeladen auf der Führung: "Sir Cassel heisst Sie willkommen"...die Zeugnisse der Vergangenheit selbst zu erleben.

Villa Cassel, Riederalp
Pro Natura Zentrum
Pro Natura Zentrum
Pro Natura Zentrum

Das Pro Natura Zentrum Aletsch liegt in unmittelbarer Nähe zum Reservat Aletschwald und zum Grossen Aletschgletscher. Die Lage bietet dem Naturschutzzentrum ein geradezu ideales Umfeld für seine Arbeit. Verbinden Sie Ihren Ausflug ins Aletschgebiet mit einem Besuch des Pro Natura Zentrums Aletsch. Die naturkundliche Ausstellung, ein wunderschöner Alpengarten und ein vielseitiges Angebot an Führungen, gehören zum Programm für Tagesbesucher.

Pro Natura Zentrum
Aletschwald Gemsen
Aletschwald Gemsen
Aletschwald

1933 wurde der Aletschwald durch die Naturschutzorganisation Pro Natura unter absoluten Schutz gestellt. Seither besuchen jährlich 50'000 bis 70'000 Personen das rund 410 Hektaren grosse Naturreservat. Der aufmerksame Wanderer erlebt in diesem Wald eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, trifft auf die Spuren des Gletschers - und begegnet den ältesten Bäumen der Schweiz (600 - 700 Jahre alt).
Aus Eis wird Wald Noch vor 10'000 Jahren, am Ende der letzten Eiszeit, war das Gebiet des Aletschwaldes unter einem mächtigen Eispanzer begraben. Der Rand des Aletschgletschers reichte damals fast bis auf die Riederfurka und im Aletschwald hinterliess der Gletscher um diese Zeit eine riesige Seitenmoräne, die auch heute noch wunderschön zu sehen ist (Moränenweg!). Seither hat sich der Gletscher aber nicht kontinuierlich auf sein heutiges Niveau zurückgezogen. Vielmehr wuchsen die Gletscher im gesamten Alpenraum während den so genannten kleinen Eiszeiten immer wieder mehr oder weniger stark an. Diese Vorstösse haben in der Landschaft und vor allem auch bei der Vegetation deutlich Spuren hinterlassen.

Wanderweg Riederalp-Belalp
Aletschgletscher
Aletschgletscher
Aletschgletscher

Einzigartig - 23 km Eis am Stück! Als Betrachter steht man oberhalb des Gletschers und schaut auf das riesige Eismeer hinunter. Das ist anders als in den übrigen Alpen, wo man in der Regel auf einen Gletscher hochblicken muss. Beeindruckend ist aber auch seine Länge: Mit rund 23 Kilometern ist der Aletschgletscher, der längste Eisstrom der Alpen. Das Einzugsgebiet liegt in der Jungfrauregion auf über 4000 m ü. M., das Gletschertor rund 2500 Meter tiefer am Einstieg der Massaschlucht.

Wanderweg Riederalp-Belalp
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