Alte Grabfunde beim "Heidenhubel" in Glis und Gräberfunde unter dem Burgspitz, im Lingwurm und in der "Alten Gasse" in Ried-Brig bestätigen, dass der Brigerberg schon in vorrömischer Zeit bewohnt war. Im letzten Drittel des ersten Jahrtausends n.Chr. hatten die Alemannen, die über die Pässe Grimsel, Gemmi und Lötschberg ins Oberwallis vordrangen, den Brigerberg besiedelt. Im 17. Jh. brachte Stockalper mit seinem Handel über den Simplon dem Brigerberg Arbeit und einen bescheidenen Wohlstand. Ried-Brig stellt kein geschlossenes Dorf dar. Von jeher bestand es aus verschiedenen Weilern, deren Stellung sich änderte: Am alten Stockalperweg lagen Brei und Lingwurm, in der Mitte der Gemeinde finden wir die grösseren Weiler Schlüocht und Ried und als kleinere Weiler kennen wir noch Bach, Biela, Lowina und Obertärmu.