Brig - Gringji - Ried Brig - Brig

Der Saltina entlang führt der Weg zum Kraftwerk Gringji. Von hier führt ein kurzer und steiler Aufstieg zum Brei. Von dort aus wandern sie ins Dorf Ried-Brig. Beim Hotel Simplon in Ried-Brig biegen sie in die Strasse zum Bachi. Es führt eine schöne Strasse durch Wald und Wiesen. Durch die alte Simplonstrasse (auch Briger Burgschaft genannt) und neben dem schönen Stockalperschloss entlang kommen sie wieder in Brig an. Diese Wanderung ist im Frühjahr und Herbst empfehlenswert.

 
Wegeinzelheiten
Aufstieg in Meter
 
Abstieg in Meter
 
Höchster Punkt (M ü.M.)
927 
Schwierigkeit
leicht
Dauer in Stunden
Länge in km
7.3 
Ausgangspunkt
Bahnhof Brig 
Landeskarte 1:25'000
1289 Brig 
Höhenprofil: Brig - Gringji - Ried Brig - Brig

Saltinabruecke, Brig-Glis

Die Saltinabrücke stellt ein wichtiges städtebauliches Element dar. Die vier vertikalen Brückenköpfe betonen die Bedeutung der neuen Brücke als Verbindungsglied zwischen Brig und Glis, welche durch die Saltina getrennt sind. Die neue Brücke wurde nach dem Unwetter von 1993 als Hubbrücke mit einer einfachen und technisch überzeugenden Funktionsweise errichtet. Sobald das Hochwasser einen vorbestimmten Pegel erreicht, fliesst Bachwasser inskünftig durch ein Fenster der Ufermauer zum Wasserbehälter. Das 50 Kubikmeter grosse Becken füllt sich und hebt die 152 Tonnen schwere Stahlbrücke hoch über das Bachbett.

4-seitige pdf Broschre
Bahnhof SBB Brig

Die Jura-Simplon-Bahn ersetzte 1910 mit diesem Bau, der 1957, 1961 und 1993 Erweiterungen erfuhr, den alten Bahnhof aus dem Jahre 1877/78. Die Fassade des Bahnhofhauptgebäudes orientiert sich an der Neurenaissance. Seit dem Sommer 2007 wird das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude saniert und umgebaut. Schwerpunkte sind die Auffrischung der Bahnhofshalle, der Einbau kommerzieller Flächen im Platz- und Gleisgeschoss sowie der Ausbau des bisher nicht genutzten Dachstockes zu neuen Büro- und Dienstleistungsflächen. Die Arbeiten sollen im zweiten Quartal 2009 abgeschlossen sein.

Infos Bahnhof Brig
Innenhof Stockalperschloss
Innenhof Stockalperschloss
Stockalperschloss, Brig.

Die Bauzeit dauerte 20 Jahre (1658-1678) und als Baumeister glänzten die Gebrüder Bodmer aus Prismell. Der barocke Palastbau gliedert sich in zwei Gebäudeteile: Über einem rechteckigen Grundriss erhebt sich ein sechsgeschossiger Bau (2 Keller- und 4 Wohngeschosse). Im Süden schliesst sich ein rechteckiger Hof an, der mit Arkaden und zwei- und dreigeschossigen Loggienaufgängen umfasst wird. Der Stockalperhof diente Kaspar Jodock von Stockalper als Repräsentations-, Umschlag- und Lagerplatz.

Stadtgemeinde Brig-Glis
3D Google Earth Ansicht des Stockalperschloss
Der Garten des Kapuzinerklosters.
Der Garten des Kapuzinerklosters.
Kapuzinerkloster, Glis

Die Kapuziner, ein Bettelmönchsorden, gründeten 1657 ein Kloster in Glis, das sie schon wenige Jahre später aufgaben. Erst 1944 kehrten sie nach Glis zurück und bezogen das heutige Kloster. Der Kapuzinerorden entstand als Zweig des Franziskanerordens und verselbständigte sich 1525/28 als Ordo fratrum minorum capuccinorum, benannt nach der für seine braune Ordenstracht typischen Kapuze. Ihr Ziel war die Rückbesinnung auf das Armutsideal des heiligen Franziskus von Assisi. Im Vordergrund ihrer Tätigkeit standen und stehen die Seelsorge und die Predigt.

 
Alte Post, Brig

Das Gebäude "Alte Post" stammt aus dem Jahre 1897 und wurde 1993 renoviert. Auf dem Rustikalmauerwerk des Erdgeschosses erheben sich vier Geschosse, die ein Mansardendach abdeckt. Die Laterne ermöglichte den Anschluss der Telefonleitungen des ersten Posthauses in Brig. Die Kamine zwischen den Dachfenstern kennzeichnen das Erscheinungsbild des historischen Posthauses.

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